was using helvetica and it’s one of the typefaces that i absolutely detest.
its totally authoritative. in fact it does not adapt itself to things and all information that comes out in helvetica is saying excactly the same thing. it’s telling you that this is cultural, this is intellectual and this is intelligent. i am rather afraid that words don’t start off being cultural, intellectual or intelligent.”
lawrence weiner in einer neuen hillman curtis kurz doku
Goethe Institut und Kunstverein München machen gemeinsame Sache in der Lower East Side. Ludlow 38. Erste Ausstellung publish and be damned über DIY publishing.
dradio text
dradio ton
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neue probleme radio # 3
ist online
Die neue 032c ist draussen. Mit Wolfgang Tillmans, Sarah Morris über China und der Reihe The FUTURE of Print über das IDEA Magazine.
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Pet Shop Bears mit Schwulipop von rotzig bis fotzig. Aus der Abteilung: Shoegaze / Disco House / Christlicher Rap. Klingt wie: Koze auf dem heissen Blechdach. (via F. per mail)
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Warum Jon Stewart 100 mal besser ist als alles, was in eine ähnliche Kerbe zu schlagen versucht: hier. Dazu Wikipedia zu Evo Morales.
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Funny, Jens und Peter aus der Schweiz gesehen.
von Eve Sussman und der Rufus Corporation im Hamburger Bahnhof habe ich leider nicht gesehen. Aber alleine die Stills sehen nicht schlecht aus.
Ursprung:
“In die neue Stadt kamen viele Verbannte, Heimatlose und Verfolgte. Es mangelte jedoch an Frauen. (…) Sie baten darum, den um sie geführten Kampf zu beenden, da auf der einen Seite ihre Brüder und Väter, auf der anderen ihre Männer und Kinder sterben würden.” So viel zum Dilemma.
Dafür ist Stephan Kaluzas – Das Rheinprojekt (Werk Bild klicken spielt Film, die Dinger sind wirklich wunderbar) in Düsseldorf noch aktuell. 21449 Fotografien zu einem 4 km langen Bild zusammengelegt: Der Rhein.
Pünktlich zur gerade gestarteten Kunstmesse in Berlin zufälligerweise auf das untersagte Interview von Andrè Müller mit XXX gestossen, das Müller selbst online veröffentlicht. Das Interview ist dort publiziert, jedoch wird der Name der interviewten Person nicht genannt. What a trick. Nicht sehr schwierig zu erraten, um wen es sich da handeln könnte. Esra, ick hör dir trapsen. Nicht ganz unbedeutende Person im Kunst Kontext.
Schöne Seite auch mit den gesammelten Interviews von Müller. Vom Design ein bisschen zu sehr NurText, wünschte jedoch, das FOLGE magazin könnte irgendwann eine auch nur annähernd ähnlich interessante Mischung an Interviewten vorweisen.
Übersicht der gesammelten Interviews via Jump Cut
Das verbotene Interview
grossartiges Gespräch vom Küchenradio mit Andreas Becker, dem Betreiber des ersten Backpacker Hostels in Berlin.
Stichworte: Kindergeburtstag auf Kokain / Wohnungsbaugesellschaft Mitte / die Kinder der globalen Mittelschicht / Absenz von sozialen Barrieren / die Bühne der Jugend der Welt / Horden von Dänen auf Immobilienreise / das Ende der Stadt als kulturelle Einheit / die Unterschiede im Ähnlichen / Low Budget Tourismus als Transponder / Binge Drinking / Innenstadtentwicklung und Themenpark Berlin
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2005 haben in England mehr Menschen Museen besucht als es Zuschauer in der Premier League gab. Was wollen die da alle? “Erst Kunst, dann Kuchen.” So siehts aus.
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“Der progressiven Linken war er zu katholisch, den Katholiken zu anarchistisch, den Moralisten versagte er handfeste Thesen, fürs Nachtprogramm zu unelegant, war er dem Schulfunk zu vulgär.”
aspekte Beitrag über Alfred Döblin: Video Text
Olafur Eliasson im SFMOMA
morgen 21 H Schneider TM Konzert und live stream
Kleine Dokumentation über einen internen NeXT Computer Workshop und natürlich Steve Jobs als NeXT Computer gerade einige Monate alt war (via D. per mail)
Pt 1 Pt 2
Musik hören mit: Strobo a.k.a. Thorsten Lütz, der seit über 10 Jahren unglaubliche Arbeit mit seinem Label karaoke kalk vollbringt. Es ist schon ziemlich lange her, dass ich im Six Pack stand und die Bässe von Noitz’s Kakao hörte. Nicht vergleichbar mit am Rechner über billige kleine Boxen hören. Gänsehaut. Immer noch.
Artikel über Fantastic Man und Interview mit Gert Jonkers in der De:BUG
“Kino ist Novelle, Fernsehen ist Roman, und die „Sopranos“ sind das Epische schlechthin. Thomas Mann würde heute TV-Serien drehen.”
Christian Petzold im Tagesspiegel via
12 Fragen an Christian Petzold.
Damien Hirst kauft seine eigene Arbeit.
An Exhibition with Douglas Sirk.
Falls jemand gerade in London sein sollte. Mit Arbeiten von Gonzales-Torres, Candida Höfer, Peer Raben und August Sander. Könnte interessant sein, läuft nicht mehr lange.
Interview mit Cindy Sherman in der Zeit.
»Ich posiere ja nur«
Die Kritiken zur neuen Tocotronic Platte überschlagen sich alle vor Taumel und Begeisterung. Wird gerade sehr gehyped. Wahrscheinlich zu Recht.
Album erscheint am 6. Juli.
Interview mit Dirk von L. auf radio eins (14′30) hier.
Das Video Kapitulation hier.
Dann: eine gute und eine nicht so gute Nachricht:
Die gute kann ich jedoch noch nicht veröffentlichen – lame duck, ich weiss – aber wenn es klappte, wäre es der Hammer. Mehr kann ich gerade wirklich nicht sagen, Auflösung dann zum gegebenen Zeitpunkt. Ich grinse schon andauernd und beseelt vergnügt in mich rein. Allein deshalb diese Notiz.
Die nicht so gute ist, dass Jason Lutes‘ Berlin, City of Stones Band 2 verzögert und nun doch noch nicht in diesem August, sondern erst im Frühjahr nächsten Jahres rauskommen wird. We’ll be waiting.
Werner Spies zum Tod von Bernd Becher.
Der Grossteil der momentan erfolgreichen zeitgenössischen Fotografie beruht auf der Weiterführung seiner Ansätze durch seine Studenten. Diese unterrichten mittlerweile selber und reichen es weiter an ihre eigenen Studenten. Erstaunlich, wie seine Prinzipien übernommen und weitergeführt worden sind.
Danke für die grandiosen Bilder! Danke für die unermüdliche Arbeit! Rest in Peace!
Link 1 Link 2 Link 3 Link 4
Royal Festival Hall in London renoviert: zwischen Alfred Brendel und Motörhead.
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Kurzführer documenta in der F.A.Z.
Link
Harry Baer schreibt Rainer Werner Fassbinder einen Brief im Tagesspiegel.
Link
Hier ein Clip von arte auf SpOn über Isa Genzken im Deutschen Pavillon in Venedig. Nicolaus Schafhausen erinnert mich äusserlich immer mehr an Fassbinder.
Die taz zum selben Thema.
Im Tagesspiegel wird Carola Frentzen von der dpa veröffentlicht, die folgendes zur Biennale in Venedig schreibt:
“Schock-Kunst ist “out”, eine neue Ästethik und geradlinige Ehrlichkeit, die das Herz berühren, sind ganz “in”.”
Mir wird ganz schlecht, wenn irgendwer schreibt, irgendetwas sei “in” oder etwas anderes sei “out”. Wie wärs mal mit den Kategorien gut oder schlecht oder gar einer eigenen Auffassung? Hallo? Jemand da?
Oliver Kalkofe hört Stimmen nach dem more…
Zumal “Ästethik” so auch nicht wirklich geht.
(more…)
Ich mag Gerhard Richter. Sehr. Ich erinnere mich an eine Ausstellung in Hannover, für die ich – auf der Durchreise – runter von der Autobahn und zwei Stunden Umweg in Kauf genommen habe, um mir seine Landschaftsbilder im Original anzusehen. Ich bin kein Galerist, kein Sammler und habe nicht kommerziell mit Kunst zu tun. In den letzten Jahren habe ich das manchmal bedauert, weil die Preise explodiert sind, und eine Zeitschrift wie die Monopol lediglich wie eine Kaufempfehlungslektüre für die lässig wirken wollenden Geldanleger scheint. Irgendwo muss das Geld ja hin. Letzte Woche hörte ich den Satz: “Monopol ist wie die Bild Zeitung. Alle hassen sie, alle lesen sie.”
Ich habe vor einigen Jahren neben meinem Studium in einer damals als jung und aufstrebend geltenden Galerie gearbeitet, weil ich mir zum damaligen Zeitpunkt vorstellen konnte, später einmal selber Galerist zu werden. Es war eine tolle Galerie. Die Inhaberin hatte hin und wieder Liquiditätsprobleme, aber ihre herausragenden Fähigkeiten waren vor allem, Atmosphäre schaffen und die richtigen Leute zusammen bringen. Auch wenn gerade kein Geld für eine pompöse Eröffnung vorhanden war, wurden die Ausstellungen angemessen gefeiert. In einer alten Industriehalle wurden Bierbänke und -tische mit Tischdecken, Silberbesteck und handgeschriebenen Namenskärtchen versehen und dann: Erbsensuppe, billiger, trockener Apfelkuchen und günstiger türkischer Rotwein. Der gute, alte Villa Doluca.
Ich sass als studentische Aushilfskraft zwischen sehr vermögenden rheinischen Kunstsammlern auf der einen Tischseite, und schwulen jüdischen Galeristen aus New York auf der anderen. Ich habe mich amüsiert, interessante Leute kennen gelernt, gegessen und getrunken. Und die Erbsensuppe war so was von egal. Das Essen hätte nicht besser sein können. Die Preise der Kunst haben mich damals nicht interessiert. Die Preise der Kunst interessieren mich immer noch nicht wirklich. Aber sie kommen mir immer absurder vor. Und es überkam mich ein Gedanke, den ich so absurd wie bizarr realistisch fand.
Die 1-Mann-Kunstproduktion Gerhard Richter ist mehr wert als YouTube
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Was für eine bescheuerte Überschrift.
Ob der Spiegel damit Isa Genzken gerecht wird? Ich weiss ja nicht. Lieber das hier anschauen. Informativer und besser. Auch wenn ich da wiederum verwunderlich finde, dass auf der Website der Kurator fast genau so prominent wie die ausstellende Künstlerin behandelt wird. What ever. Die Bilder sehen gut aus.
Venedig, Basel, Kassel, Münster. Die Kulturkarawane rollt an.
Venedig 10. Juni bis 21. November
Basel 13. bis 17. Juni
Kassel 16. Juni bis 23. September
Münster 17. Juni bis 30. September
Interview von vernissage-tv mit Mike Meiré über dessen The Farm Project für Dornbracht.
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“Stets und überall aktuell informiert – das große Versprechen der unumgänglichen internationalen Kunstevents heißt Teilhabe an der Gegenwart. Zeitgenossenschaft im emphatischen Sinne bedeutet das allerdings nicht”
Erster Teil einer Serie in der taz
dann: Fatih Akin Interview in der Welt
Frankfurter Rundschau – die jetzt im Tabloid rauskommt, was ich gar nicht mal so schlecht finde –
mit einem Artikel zur Made in Germany Ausstellung in Hannover (25. Mai bis 26. August 2007).
Klingt ein bisschen nach deutschemalereizweitausenddrei Abklatsch, sind aber gute Leute dabei und erstmals Ausstellung in allen drei grossen Häusern in Hannover.
Nächstes Mal also kurz von der Autobahn runter und nicht wieder an Hannover vorbei fahren.
Dann: taz Artikel zur Suhrkamp Veröffentlichung “Und jetzt?”. Was bringen soziale Proteste in der Mediengesellschaft, was für Auswirkungen können sie haben.
Hundert Jahre John Wayne in der Süddeutschen und der NZZ
arte hat morgen (heute) Clint Eastwood Tag mit folgendem Programm:
20:55 Clint Eastwood – Der letzte Gigant
22:55 Clint Eastwood – Ein Mann und sein Weg