Tyler Brûlé

Design, Objekt, Tip — frerk on December 29, 2006 at 15:52

wird ab Februar 2007 ein neues Print Magazin auf den Markt bringen. Es soll so etwas wie ein stylischer Economist werden. Sprache: english, Preis: 7,50 EUR, geplante Auflage: 100.000 Stück, Name: Monocle. General-Interest-Blatt zwischen Politik und Design. ‘time-pressed, well-travelled, well-heeled’ audience soll es werden. Letzteres klingt für mich sehr o-je, ersteres dann wieder interessanter. Hoffentlich wird aus dem Monokel kein Monopol.

Links

monocle.com

Artikel in der Welt


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Guy Kawasaki

Objekt — frerk on December 24, 2006 at 01:31

war früher Juwelenverkäufer, der dann ‘Chief Evangelist’ bei Apple wurde. Auch wenn ich nicht genau weiss, was ein Evangelist macht, bis auf die frohe Botschaft zu verkünden, wird es wohl so etwas wie ein Pressesprecher oder Lobbyist für eine Firma sein.
Man mag über die New Economy denken, was man will. Guy Kawasaki ist sicherlich einer der charismatischeren Köpfe dieser Szene, aber auf jeden Fall ein unterhaltsamer Redner. Hier spricht er darüber, wie man eine Firma auf die Beine stellt. Er will auch seine eigenen Bücher und seine eigene Firma, die Venture Capital vergibt, promoten. Dies aber macht er auf unterhaltsame Art und Weise. So wie die smarten US-Amerikaner sind. Wenn sie smart sind, dann auf eine Art, die die alten Europäer blass aussehen lässt.

“Ist Microsoft ein Sponsor dieser Konferenz? – Pause – Wieviel Angestellte benötigt man bei Microsoft, um eine Glühlampe einzuschrauben? Keinen, weil Bill Gates die Finsternis zum neuen Standard erklärt hat.” und so weiter.

to see after the

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Denis Scheck und Andreas Ammer / Vincent Klink und Wiglaf Droste

Das Leben, Interview, Küche, Literatur, Objekt, TV, Tip — frerk on December 22, 2006 at 01:03

Ich muss ja mal eine Lanze brechen. Für die ARD, oder eher für eine Sendung auf der ARD. Kommt zwar erst gegen 23.30 H, und dann auch nur alle 4 Wochen sonntags, ist aber eine der tollsten Sendungen im derzeitigen deutschen Fernsehen: Druckfrisch. Büchersendung. Buchkritikersendung. Von und mit Denis Scheck und Andreas Ammer. Letzterer inszeniert die Sendung und ist lediglich im Abspann und nur von hinten zu sehen (wird wohl eine Reminiszenz an Hitchcock sein), wie er mit Denis Scheck aus dem Bild heraus läuft. Tolle Bilder von Thomas Morgott-Carqueville, und endlich, endlich mal gut geschnitten. Zeitgemäß, zeitgenössisch, ich kann mir die Sendung nicht besser inszeniert vorstellen. Und es macht Spass zuzuschauen. Aber: warum werden die Cutter nie genannt? Würde mich schon sehr interessieren, wer das schneidet.
Die letzte Sendung dann war mit Vincent Klink, einem gemütlichen und auch schlauen Koch aus Stuttgart, mit dem sich Denis Scheck in Klinks Küche unterhielt. Zwei dicke, ältere Jungs, die sich über Wurst unterhalten, die Wurst anbraten, genüßlich essen und dann räsonieren, ob die Idee der Wurst – also ein Tier erst zu zerhäckseln, um es dann durch seine eigenen Gedärme zu ziehen – grausamer sei, als Kafka sich das je hätte ausdenken können. Grossartig. Ich habe mich wie ein kleiner Junge gefreut, als ich den Beitrag sah.

Die Musik ist immer herausragend. Ich weiss nicht, ob Andreas Ammer sie selber aussucht, die Zuschauer fragen regelmäßig danach, und mittlerweile gibt es auch eine Playlist, die auf der Website veröffentlicht wird. Andreas Ammer hat vor Druckfrisch Hörspiele inszeniert, unter anderem mit Martin Gretschmann a.k.a. Console. Video wieder und leider nur im Real Format.

link zum Klink video


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The Streets / Kleine Mike Skinner Compilation

Musik, Objekt — frerk on December 22, 2006 at 00:38

6 videos von und mit Mike Skiner a.k.a The Streets.

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Frank Zappa

Das Leben, Musik, Objekt — frerk on December 15, 2006 at 14:46

habe ich ja nie wirklich verstanden. Von der musikalischen Seite her. Vielleicht habe ich auch nur die falschen Platten gehört. Kann ja vorkommen. Ich meine jetzt nicht das obligatorische Bobby Brown, das immer noch auf jeder Schulabschlussveranstaltung laufen dürfte. Hier ein Dokument der Zeitgeschichte, das verdeutlicht, was Zapa für ein Typ war. Und das ist dann schon mehr nach meinem Geschmack. Zappa in einem Ausschnit Ende der 80iger in Crossfire auf CNN, wie er für die Meinungsfreiheit eintritt. Kick-ass, my dear.

video nach dem

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Helvetica-Film

Design, Film, Interview, Tip — frerk on December 15, 2006 at 13:44

Tip von Eva. Weil ich Lars Müller und sein Helvetica Buch hier hatte und Erik auch mit dabei ist.

“Helvetica is a feature-length independent film about typography, graphic design and global visual culture. It looks at the proliferation of one typeface (which will celebrate its 50th birthday in 2007) as part of a larger conversation about the way type affects our lives. The film is an exploration of urban spaces in major cities and the type that inhabits them, and a fluid discussion with renowned designers about their work, the creative process, and the choices and aesthetics behind their use of type.”

link mit videos


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Jonathan Meese

Kunst, Objekt, Tip — frerk on December 12, 2006 at 16:39

ist am Donnerstag im Deutsche Guggeheim bei einer Podiumsdiskussion zu sehen. Pressetext von der Deutsche Guggenheim Website:

“14.12.2006 – Künstlergespräch zwischen Jonathan Meese und Dr. Jennifer Allen, 19 Uhr Jennifer Allen, Berlin Korrespondentin des Magazins Artforum, wird sich mit Jonathan Meese, „enfant terrible“ und „shooting star“ der internationalen Kunstszene, über Joseph Beuys, Matthew Barney und das Phänomen der aktionsbezogenen Entstehung von Kunstwerken unterhalten.

Alle Veranstaltung falls nicht anders vermerkt im Deutsche Guggenheim
Kartenreservierung für die Veranstaltungen unter (030) 20 20 93-11 falls nicht anders erwähnt.”


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Lars Müller

Design, Interview, Literatur, Objekt, TV, Tip — frerk on December 12, 2006 at 10:54

ist Norweger und lebt seit 1963 in der Schweiz. Er ist Verleger und Designer und hat einige der schönsten Bücher veröffentlicht, unter anderem das Helvetica – Homage to a Typeface. Jeder, der es kennt, liebt dieses Buch. Auch wenn man nicht viel von Typographie versteht, ahnt man, worum es in dieser Disziplin gehen könnte. Nun, das Buch ist von diesem Herren herausgegeben, der in diesem Film vorgestellt wird.

Aus der Reihe DESIGNsuisse vom Schweizer Fernsehen, die ursprünglich 25 Folgen hat, auf 3Sat werden davon lediglich 10 gezeigt. Ich werde in den nächsten Wochen die interessantesten Folgen daraus vorstellen und empfehlen. Die ganze Reihe ist auch als DVD erhältlich.
Hier das Video, leider wieder nur im Real Format. Ein Film von Marianne Pletscher.

video link


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Henry Rollins

Das Leben, Musik, Objekt — frerk on December 11, 2006 at 10:39

erzählt eine Geschichte über einen Freund. Sylvester Stallone, Hamlet und das Verhältnis der Amerikaner zu Waffen.
Ladies and Gentlemen, es ist Zeit für den Gottesdienst.

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Jonathan Monk bits and pieces

Kunst, Objekt, Tip — frerk on December 8, 2006 at 13:14

ich war ja gestern auf der Ausstellungseröffnung ‘yesterday today tomorrow etc.’ von Jonathan Monk im Haus am Waldsee. Nette Ausstellung, sehr zu empfehlen!

Poppig, wenn nicht gar lustig, konzeptionell, minimal, unterhaltsam.
Hab auch mit meiner kleinen 1-chip miniDV Kamera Aufnahmen gemacht, die mehr schlecht als recht sind. Weil billige Kamera, innen ohne gescheites Licht und draussen dunkel etc. ich muss mal sehen, ob ich demnächst einen kleinen Zusammenschnitt daraus poste.
Wer mit dem Fahrrad raus will: ist schon weit draussen, U-Bahnhof Krumme Lanke.


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Matthew Herbert

Interview, Kunst, Musik, Objekt — frerk on December 8, 2006 at 12:11

manchmal ist er ein wenig verschroben. Ob es wirklich Sinn und einen Unterschied macht, Schlagzeuggetrommel in 2000 ft Höhe, in einer unterirdischen Höhle oder bei 100 m/ph zu spielen. Ich weiss ja nicht. Ich kenne aber die letzte Platte auch nicht, auf der ebendies geschah. matthew herbert Im Interview während der Aufnahmen für sein Album scale. Zwar Promo von k7, aber trotzdem interessant.

Zwei Videos nach dem

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Regina Spektor – That Time

Musik, Objekt, Tip — frerk on December 7, 2006 at 18:36

wenn meine Bassistin hier im Testblog schon keine Kommentare hinterlässt, komme ich selber mit einem Bass an. Hammer Lied.


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Meine Frau ist Bassistin

Musik, Objekt, TV — frerk on December 6, 2006 at 12:02

Nachdem der Name von Steward Copland auf der arte Website gleich doppelt falsch geschrieben war, hatte ich das von dort übernommen. Sorry for that. Stewart Copeland also ist ein interessanter Typ: Vater Jazzmusiker und CIA Mitarbeiter, Mutter Archäologin, aufgewachsen in Kairo und Beirut. Früher Trommler bei The Police, jetzt hauptsächlich Komponist für Filmmusik, er hat unter anderem Musik komponiert für: Rumble Fish, Wall Street, Talk Radio und 9 1/2 Wochen. Schöne Mischung.

Das “Durch die Nacht mit…” war eines der besseren. Manche Folgen sind schnarchig und lahm. Wenn die beiden Prominenten nicht unterhaltsam sind, kommt die doch recht nüchterne und konservative Machart unangenehmm hoch. Diesmal aber war es grossartig, was vor allem an Stewart Copeland lag. Wunderbar britischer Humor, immer noch mal einen draufsetzen. Die für “Durch die Nacht mit…” obligatorische Stretchlimo wurde mit einem Fahrradhalter über dem Kofferraum versehen, da beide eine kurze Fahrradtour unternahmen. und dann Daniel Hope, der die Geschichte erzählt, wie Nigel Kennedy eine fünf Millionen Dollar Geige nach ihm warf. Hier einige Textauszüge:

Es gibt einen alten Witz über Schlagzeuger. Wer hängt gerne mit Musikern ab? Antwort: Schlagzeuger. Und so fühle ich mich auch: wie ein Musiker, der einen “richtigen” Musiker trifft. Meistens gilt das, was ich tue, nicht wirklich als Musik. Deshalb hänge ich gerne mit “richtigen” Musikern rum. Vielleicht überträgt sich ihre Magie auf mich.

(in bezug auf Akkorde:) wie ist es, wenn man nur drei Farben kennt? Sehr bunt, eigentlich. Einfach und leicht, um durchs Leben zu gehen.

Meine Frau ist Bassistin. Hm – das klingt wie ein toller Buchtitel!

Das ist eins meiner Lieblingsinstrumente: eine brasilianische Bratpfanne. Sie geriet irgendwie zwischen meine Sachen, bis ich sie in der Spülmaschine wiederfand.

Alle Rockmusiker hassen Jazzmusiker, dabei wären sie gerne selber einer.

Warum sind die Menschen darauf programmiert, so stark auf unsere Musik zu reagieren? Ich habe da meine Theorien. Es erfüllt verschiedene Funktionen. In erster Linie Fortpflanzung, wie bei unseren Cousinen, den Affen und Schimpansen. Sie zeigen Stärke und sexuelle Tauglichkeit, indem sie auf Dingen herumtrommeln und sich aufplustern und Lärm machen. Und (grinst) – damit verdiene ich meinen Lebensunterhalt. Mit Stöcken trommeln. Rockmusik löst bei jungen Leuten eine Art Paarungstanz aus. Du spielst Musik und plötzlich fangen gut erzogene Menschen an, ihre Geschlechtsteile aneinander zu reiben, simulieren sexuelle Aktivität, in aller Öffentlichkeit, vollständig bekleidet vor ihren Müttern. Deshalb glaube ich, dass Musik einprogrammiert ist. Musik verändert gesellschaftliche Regeln der Körpersprache.


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Martin Lotti

Design, Objekt, TV, Tip — frerk on December 5, 2006 at 20:52

ist Chefdesigner bei Nike. Zuständigkeit: Frauenschuhe. 15 min Doku auf 3Sat / Schweizer Fernsehen.

Hier das Video leider nur im RealPlayer Format. Auf 3Sat läufts am 2. Januar um 21.45 H noch mal.

video link


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Durch die Nacht mit…

Musik, Objekt, TV, Tip — frerk on December 5, 2006 at 20:47

ein wenig spät der Tip. Heute Nacht um 00.50 H auf arte ein “Durch die Nacht mit…” Steward Copland, der der ehemalige Drummer von The Police ist, und Daniel Hope, Geiger, zusammen in L.A.


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Jonathan Monk

Kunst, Objekt, Tip — frerk on December 5, 2006 at 20:34

7. Dezember 19.30 H Ausstellungseröffnung Jonathan Monk im Haus am Waldsee in Berlin.


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Willkommen bei FOLGE

MiniDoku — frerk on December 5, 2006 at 02:40

Otto Pfeiffer

FOLGE ist ein Interview Magazin, das die interessantesten zeitgenössischen Köpfe in hochwertigen Video Dokumentationen vorstellt.
Unsere Interviewpartner kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sie sind Schaffende, Bildende und Kreative. Das kann gleichermaßen ein Wirtschaftsmanager, ein zunächst nur in kleineren Kreisen bekannter Gastronom oder ein ungewöhnlicher Fußballtrainer sein. Wir reden mit unseren Interviewpartnern über das Leben, was es ausmacht und warum es so ist, wie es ist.
Wir wollen eine neue Qualität der intelligenten Unterhaltung verwirklichen, die wir ansonsten kaum noch vorfinden.

FOLGE wird zunächst als Online Magazin veröffentlicht.


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