Rufus’ Release / Großmäulig groß werden

Film, Musik — frerk on May 31, 2007 at 15:28

Jens Friebe in der taz zur neuen Platte von Rufus Wainwright.

Ebenfalls taz zu Bettina Blümners Prinzessinnenbad.


AddThis Social Bookmark Button

Showtime

Das Leben, Interview, Konsum, Kultur, Objekt — frerk on May 31, 2007 at 11:38

Steve vs Bill. Grosses Kino.

Link

via


AddThis Social Bookmark Button

Wenns um den Ursprung der Welt geht

Film, TV — frerk on May 31, 2007 at 07:32

oder die dunkle Seite der Liebe.

Drei meiner Lieblingstürken auf einem Haufen:

Fatih Akin, Feridun Zaimoglu und Birol Ünel.

Gegen die Wand online, umsonst, legal, zum Angucken.

Link

-> Videos / -> Interview

dann Film gucken.

via


AddThis Social Bookmark Button

Design Kunst Kunde Küche

Design, Interview, Konsum, Kultur, Kunst, Küche — frerk on May 30, 2007 at 15:42

Interview von vernissage-tv mit Mike Meiré über dessen The Farm Project für Dornbracht.

(more…)


AddThis Social Bookmark Button

Zeitgenossenschaft

Film, Kunst — frerk on May 30, 2007 at 10:45

“Stets und überall aktuell informiert – das große Versprechen der unumgänglichen internationalen Kunstevents heißt Teilhabe an der Gegenwart. Zeitgenossenschaft im emphatischen Sinne bedeutet das allerdings nicht”

Erster Teil einer Serie in der taz

dann: Fatih Akin Interview in der Welt


AddThis Social Bookmark Button

“Die Idee klingt so widerlich,

TV — frerk on May 29, 2007 at 18:17

dass sie nur aus dem holländischen Fernsehen stammen kann.”

FAZ Artikel


AddThis Social Bookmark Button

Unser Standpunkt ist Aussage – Zwischen Effekt und Emotion

Design, Interview, Kultur, MiniDoku, Objekt — frerk on May 28, 2007 at 15:12

[MEDIA=2]

Musik: Épilogue von AoyomA über aerotone

Ein Gespräch mit Mario Lombardo über zeitgenössisches Editorial Design, Politik und die eigene Arbeitseinstellung. Eine kleine Presseschau und ein Spaziergang über den Markt der gegenwärtigen Print Magazine.

Er sprach auf der TYPO, einer dreitägigen Designkonferenz in Berlin, und wurde vom Publikum zum beliebtesten Sprecher gewählt. Und das obwohl er von den Organisatoren in den kleinen Vortragssaal verbannt worden war. Sie wussten vorher noch nicht, was sie sich da für einen Fisch ans Land gezogen hatten.

Er ist einer der besten zeitgenössischen Print- und Magazindesigner in Deutschland. Von 2001 bis Ende 2006 war er der Art Director der Musikzeitschrift Spex bis die geschlossene Redaktion – und somit auch er – die Kündigung einreichte. Über die Hintergründe hierzu ist anderswo genug geschrieben worden.

Mario Lombardo ist ein überaus sympathischer, seit neuestem bebrillter Bartträger, der ganz genau weiss, was er will und was er kann.

In fünf Jahren Spex hat er sich ein Repertoire und einen neuen Ansatz eines Printdesigns erarbeitet, das seinesgleichen sucht. Jeden Monat zwei Wochen kreativ auf der Überholspur, neue Konzepte, neue Ansätze, neues Basteln, neues Was-geht, wie kann man noch weiter gehen. Andere Designer stehen ehrfürchtig vor seinem Output, den er mit dem monatlichen Turnus der Spex vorgelegt hat.
Er war an mehreren Hochschulen als Dozent tätig, hasst das zeitgenössische Grafik Design in Deutschland und ermuntert seine Studenten, eigene Wege zu finden.

Er will nicht kommerziell oder für grosse Konzerne arbeiten. Die Begründung hierfür ist allerdings keine dogmatisch politische, sondern eine atmosphärische: „Ich habe noch keine Sympathie zu den Leuten gefunden, mit denen man da zusammenarbeiten würde. Vielleicht kommt die noch, vielleicht muss ich das auch irgendwann. Bis jetzt gehts ohne.” Wer ihn sieht, nimmt ihm eine Einstellung ab, die er selber gar nicht proklamiert, die aber von anderen oft eingefordert wird: Authentizität.

Seine Vortragsthemen auf Konferenzen haben so grandiose Titel wie „Terror und Design”, „Design und Religion” oder „The Wow Signal and the Emotional Effect”.

Er bewegt sich zwischen grossen populistischen Themen ohne kommerzielle Kommunikation im Sinne eines rein Werberischen zu wollen. Er sucht den Inhalt: „Unser Standpunkt ist Aussage.”

Ein Gespräch mit Mario Lombardo auf der Typo2007.

Link Bureau Mario Lombardo

Anmerkung: erwähnte Namen und Begriffe im Interview, auch wenn sie teilweise dem Schnitt zum Opfer gefallen sind, zum Verständnis und in unbestimmter Abfolge

Alexey Brodovitch Henry Wolf Fantastic Man Butt Magazine Vanity Fair

Mike = Mike Meiré Tyler Brulé / Wallpaper / Monocle SZ Magazin brand eins

econy = Vorläufer der brand eins Florian Lambl Lo Breier ehemals Büro X

Fons Hickmann Eike König ade hauser lacour prickeln


AddThis Social Bookmark Button

Vermischtes

Das Leben, Film, Kunst — frerk on May 27, 2007 at 01:28

Frankfurter Rundschau – die jetzt im Tabloid rauskommt, was ich gar nicht mal so schlecht finde –

mit einem Artikel zur Made in Germany Ausstellung in Hannover (25. Mai bis 26. August 2007).

Klingt ein bisschen nach deutschemalereizweitausenddrei Abklatsch, sind aber gute Leute dabei und erstmals Ausstellung in allen drei grossen Häusern in Hannover.
Nächstes Mal also kurz von der Autobahn runter und nicht wieder an Hannover vorbei fahren.

Dann: taz Artikel zur Suhrkamp Veröffentlichung “Und jetzt?”. Was bringen soziale Proteste in der Mediengesellschaft, was für Auswirkungen können sie haben.

Hundert Jahre John Wayne in der Süddeutschen und der NZZ

arte hat morgen (heute) Clint Eastwood Tag mit folgendem Programm:

20:55 Clint Eastwood – Der letzte Gigant

22:55 Clint Eastwood – Ein Mann und sein Weg


AddThis Social Bookmark Button

Von Franz Kafka zu Michael Cretu und halb zurück

Kultur, Literatur, Musik — frerk on May 26, 2007 at 23:20

Macht es Sinn, Verbindungsketten aufzuzeigen, die sich durch Internetrecherchen ergeben?

Ich las einen Artikel über Blumfeld, die ja jetzt bald bzw. ab sofort wech sind, und irgendwie katen jetzt viele Zeitungen nach und ziehen “Ah, die waren ja so weinerlich” Resümees. Und das ärgert mich, aber auch egal.

Blumfeld bzw. der diese essentiell ausmachende Distelmeyer hat ja immer wieder auf die ihn beeinflussende Münchener Freiheit hingewiesen. Er selber in seinen Texten – und nicht nur da – voll von Verweisen:

Blumfeld, ein älterer Junggeselle ist eine Erzählung von Franz Kafka. Sie wurde 1915 verfasst und postum veröffentlicht. Sie behandelt die skurrilen Schwierigkeiten eines Junggesellen in seinem Privat- und Berufsleben. Kafkas „älterer Junggeselle“ wurde 1990 zum Namensgeber für die Hamburger Band Blumfeld.”

Deshalb gedacht, was machen die eigentlich heutzutage, die Münchener Freiheit? Noch irgendwas im Ohr gehabt von einem Interview mit den Fantastischen Vier und dann Wikipedia, wie immer, Begriff gesucht und gefunden, und dann der Link zum Sänger Stefan Zauner, der auch – und jetzt kommts: der auch bei Amon Düül 2 war!
Was für eine Verbindung! Das sind die Brüche, die ich liebe. Münchener Freiheit und vorher Amon Düül. Wow! Dit wusst ick nich.

Wikipedia schreibt:

“Amon Düül spielte überwiegend improvisierte Musik ohne Songstruktur. Der häufige Mitgliederwechsel der Formation trug nicht zur Ausbildung eines konkreten musikalischen Charakters bei. Viele der Musiker standen der Kommune 1 in Berlin nahe, die Band gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Krautrock.”

Um es für die zusammenzufassen, denen Amon Düül kein Begriff sein sollte: das waren in einem grossen mit Perserteppichen ausgelegten Zimmer – obwohl in grosser Gruppenzahl – fast autistisch vor sich hin zirpende langhaariger Menschen, die alle einzeln rasselten, plingten, kruschelten und trommelten. Irgendwie kam dann so etwas wie ein Lied am Ende raus. Wegen Gruppenstreitigkeiten gab es später neben Amon Düül auch die Splittergruppe Amon Düül 2. Kurz: Feinste deutsche Hippie Geschichte.

Aber dann weiter zum Produzenten der Münchener Freiheit Armand Volker, der des weiteren – und das war dann der letzte Hyperlink – mit Michael Cretu zusammen Sandra auf dem Gewissen hat. Das war die mit Maria Magdalena.

Was für ein Bogen.

Armand Volker soll ausschlaggebend gewesen sein für den speziellen Sound der Münchener Freiheit. Für die besondere Wirkung des Gesanges soll er bis zu 200 Spuren übereinander gelegt haben. Was macht Michael Cretu heute? Keine Ahnung, da habe ich dann aufgehört zu klicken. Das schau ich jetzt nicht mehr in der Wikipedia nach, aber irgendeine Form von enigma (”über 35 Millionen verkaufte CDs, 50 Nummer-1-Platzierungen und 90 Platin-Auszeichnungen” – alles klar. Was man mit einer weissen Brille alles so erreichen kann…) wirds schon sein. Und mit dem Enigma wären wir dann wieder halb zurück bei Franz Kafka.

Distelmeyer hängt mit Stefan Zauner zusammen genau zwischen diesen Stühlen: Amon Düül und Michael Cretu. Oder hing. Ich gebe zu, etwas wirre Gedankengänge. Internet, Sie wissen schon, und zu wenig Schlaf, aber ich finds amüsant.

Als Danksagung an Jochen Distelmeyer hier ein Münchener Freiheit Text Auszug. (Kann auch als Erklärung an die Leser eines Blogs gesehen werden.) Und – ja!: ich höre währenddessen das Lied zum Text. Und – nein, ich habe keinen Alkohol zu mir genommen.

Ich will auch nichts erzählen,
was dich eh’ nicht interessiert,
Will mit dir was erleben,
Was uns beide fasziniert.
Und ich gebe offen zu,
das, was ich will, bist du.


AddThis Social Bookmark Button

Vorschau

Design, Interview, Objekt — frerk on May 26, 2007 at 08:56

Erst mal nur ein Bildchen. Warte noch auf Freigabe.

mario.jpg


AddThis Social Bookmark Button

Jimmy Wales

Interview — frerk on May 24, 2007 at 20:25

Interview mit Jimmy Wales, dem Gründer von Wikipedia, auf Wallstrip, die gerade von CBS gekauft wurden.

Link

via


AddThis Social Bookmark Button

Basteln, Nähen, Eindruck schinden

Design, Interview, Objekt — frerk on May 21, 2007 at 20:07

“Die diesjährige TYPO hat eigentlich keine Superstars.

Das muss ja auch gar nicht so schlecht sein. Zum heimlichen Star könnte – gewissermassen im doppelten Sinne underground/independent – Mario Lombardo werden.”

schreiben slanted.

Na dann. Macht Euch bereit. Ich habe am Wochenende ein Interview mit diesem netten jungen Mann gedreht. Und das wird lang, weil der was zu sagen hat. Ende der Woche hier online.

Ein Gespräch mit Mario Lombardo über zeitgenössisches Editorial Design, Politik und die eigene Arbeitseinstellung. Eine kleine Presseschau und ein Spaziergang über den Markt der gegenwärtigen Print Magazine.


AddThis Social Bookmark Button

unk-unk

Das Leben — frerk on May 15, 2007 at 23:59

Link


AddThis Social Bookmark Button

Der privatisierte Regen

Das Leben, Film, Tip — frerk on May 15, 2007 at 23:18

Das Thema hatten wir hier ja schon mal bei The Trap von Adam Curtis in Bezug auf die Entwicklung der Freiheitsrechte. Jetzt vier Fallstudien zur Privatisierung von Staatsaufgaben.

leicht veränderter Pressetext:

In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt Florian Opitz in seinem Dokumentarfilm DER GROSSE AUSVERKAUF dem Zuschauer das komplexe Phänomen „Privatisierung“ über Porträts von Menschen aus verschiedenen Kontinenten nahe, die von den Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind. Wasser, Strom, Bahn, Gesundheit oder Bildung… Schnell werden die Parallelen zu den wirtschaftspolitischen Entwicklungen deutlich.

http://www.dergrosseausverkauf.de/

Läuft übermorgen bundesweit in den Kinos an. Mit Musik von Marcus Schmickler.


AddThis Social Bookmark Button

Alles

Das Leben — frerk on May 15, 2007 at 20:24

Der

FC St. Pauli,

Max Frisch,

Brian Eno und

Judith Hermann

haben heute Geburtstag.

Daher ein kleines Lied zwei, drei von Cantaloup auf aerotone, das (ich weiss, sehr gewagt) eine Melo-Schnittmenge darstellen könnte: hier.


AddThis Social Bookmark Button

Schrebergarten

Das Leben — frerk on May 14, 2007 at 21:42

Link


AddThis Social Bookmark Button

Dexter, Huff, West Wing

Kultur, TV, Tip — frerk on May 14, 2007 at 21:42

Drei äußerst empfehlenswerte US-Serien, über die ersten beiden gibt es nicht viel an deutschsprachigen Informationen. Ich bin grad zu müde, um einen längeren Text zu schreiben, vielleicht später irgendwann. Alle drei lohnen sich. Beim nächsten Videothek-Besuch mal ausleihen. Wichtig: wie bei fast allen Serien gilt es, die ersten paar Folgen ansehen, erst dann dreht sich das dramaturgische Karussell.

Dexter

Huff

West Wing


AddThis Social Bookmark Button

Franco Nero und Fred Williamson

Kultur, TV, Tip — frerk on May 14, 2007 at 21:41

Durch die Nacht mit Franco Nero und Fred Williamson
5. Juni 2007, 0:55 Uhr, ARTE

Pressetext:
Django trifft The Hammer: Mit dem Italiener Franco Nero (hier eine grossartige Überschrift: Sein Gesangbuch war der Colt) und dem Amerikaner Fred Williamson treffen in Rom zwei Leinwandhaudegen der Extraklasse aufeinander.


AddThis Social Bookmark Button

Die Yoyogi-Turnhallen in Tokio

Architektur, TV, Tip — frerk on May 14, 2007 at 21:41

von Kenzo Tange für die Olympischen Spiele 1964 entworfen. Auf ARTE: Sonntag, 20. Mai, 20.15 H.

Link

Textauszug Wikipedia:

Das Yoyogi National Gymnasium (国立代々木競技場) ist eine Arena, die berühmt für ihre Hängedachkonstruktion ist.
Die Sporthalle wurde von Kenzo Tange entworfen und diente den Schwimm- und Tauchveranstaltungen während der Olympischen Sommerspiele 1964.
Das Design inspirierte Frei Otto bei seinen Entwürfen der Arena für die Olympischen Sommerspiele 1972 in München.

Grösseres Bild hier


AddThis Social Bookmark Button

You cannot fly

Film, Kultur, Kunst, Musik — frerk on May 12, 2007 at 00:01

“Maybe not” Video mit der Musik von Cat Power, hergestellt von Oliver Pietsch, der auch gerade in Oberhausen bei den Internationalen Kurzfilmtagen abgesahnt hat. Tristessedeluxe mags nicht so, ich schon. Wobei ich den in Oberhausen gelaufenen und prämierten Spot Domin, Libra Nos (aus Spielfilmen gesammelte Suizidbilder mit Schusswaffen) und die Begründung der Jury auch etwas na-ja finde. Der hier von letzem Jahr, etwas harmloser, dafür ästhetischer.

(more…)


AddThis Social Bookmark Button
Next Page »
betrieben durch WordPress unter zuhilfenahme von barecity von Shahee Ilyas. | Impressum