Roman schreibt über uns:
„Die Videos sind auf ihre eigene Art und Weise Hochglanz, und dabei trotzdem intim. (…)
Anklicken, zurücklehnen, wirken lassen. FOLGE ist eine echte Perle unter den Video-Formaten da draußen.”
Danke, Roman! „Hochglanz und trotzdem intim.” – schöne Beschreibung, genau da wollen wir hin.
Interview mit Cindy Sherman in der Zeit.
»Ich posiere ja nur«
Die Kritiken zur neuen Tocotronic Platte überschlagen sich alle vor Taumel und Begeisterung. Wird gerade sehr gehyped. Wahrscheinlich zu Recht.
Album erscheint am 6. Juli.
Interview mit Dirk von L. auf radio eins (14′30) hier.
Das Video Kapitulation hier.
Dann: eine gute und eine nicht so gute Nachricht:
Die gute kann ich jedoch noch nicht veröffentlichen – lame duck, ich weiss – aber wenn es klappte, wäre es der Hammer. Mehr kann ich gerade wirklich nicht sagen, Auflösung dann zum gegebenen Zeitpunkt. Ich grinse schon andauernd und beseelt vergnügt in mich rein. Allein deshalb diese Notiz.
Die nicht so gute ist, dass Jason Lutes‘ Berlin, City of Stones Band 2 verzögert und nun doch noch nicht in diesem August, sondern erst im Frühjahr nächsten Jahres rauskommen wird. We’ll be waiting.
Werner Spies zum Tod von Bernd Becher.
Der Grossteil der momentan erfolgreichen zeitgenössischen Fotografie beruht auf der Weiterführung seiner Ansätze durch seine Studenten. Diese unterrichten mittlerweile selber und reichen es weiter an ihre eigenen Studenten. Erstaunlich, wie seine Prinzipien übernommen und weitergeführt worden sind.
Danke für die grandiosen Bilder! Danke für die unermüdliche Arbeit! Rest in Peace!
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Sehr früh aufgestanden, mit dem Fahrrad durch die Stadt ins Büro geschlendert und folgendes Lied von Jacques Dutronc nicht aus dem Kopf bekommen:
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und ein Stolzer Heinrich im HSB, dazu ein Berliner Schnitzel. Uaaa. Letzeres ist wirklich heftig, weiss nicht, ob ich es essen würde: gebackener Kuheuter? Aber gekochte Schweinefüsse sind ja auch nicht schlecht.
Tarwater spielen gerade 4 Tage hintereinander in Paris und haben eine neue Platte draussen.
Schielende, ausdruckslose Kinder. Artikel von Andreas Kilb und Bilder von Wolfram Hahn in der F.A.Z zur Ausstellung in der C/O.
Für die Schnittmenge der an Film und Design Interessierten: Sven geht am Mittwoch für unbestimmte Zeit nach Venice Beach, L.A., um dort bei dem Papst des Titeldesigns Kyle Cooper zu arbeiten.
Er wird von seinem Umzug nach L.A. und bedingt über die Arbeit bei Kyle berichten. Sven ist jetzt schon mehr als talentiert, ich bin gespannt, was er bei den Amis alles lernen wird. Kyle Cooper hat das Titel Design, das heisst das Design, Konzeption und Umsetzung für die Opener und die Credits von Se7en, die Mumie, Spyderman, Dawn of the Dead und ich weiss nicht was noch gemacht. Keep on rocking, Sven!
Svens Blog The CALIFORNIA DIARIES ab Mittwoch aus L.A.
Grandmaster Flash in einem Interview von Claus Lochbihler für die F.A.Z.
“Mit dem Hip-Hop verhält es sich so wie mit anderen großen Sachen, die uns bewegen: Sie werden erfunden, sie werden geliebt, sie werden immer noch größer, und dabei verwandeln sie sich in etwas, was sie zu Beginn nicht waren.”
malo schreibt über uns:
“video-interview mit mario lombardo, [achtung superlativ!] dem besten printdesigner im deutschsprachigen raum, im ebenso tollen [toll ist das neue großartig und ich bin voll dabei, arbeite aber an der eliminierung] folge magazin, das einem nach all dem schrottigen videopodcast- und videonewsscheiß den glauben an eine sinnvolle zukunft des formats video im internet wiederschenkt. [via etc.pp]”
wow. danke. platt. aufm boden.
Ich bin ja ein grosser Fan der Historischen Debatten auf Phoenix. 5 Stunden Bundestagsdebatten über grundlegende politische Entscheidungen. Am liebsten noch aus dem alten Bonner Wasserwerk.
Jetzt hat Phoenix online ein schönes Angebot gelaunched. Die Phoenix Bibliothek.
Mehrstündiges Material der letzten 10 Jahre zum direkt Gucken oder als mpg4 Download. Das Vorpreschen der BBC scheint Wirkung zu zeigen.
Alleine zur CDU Spendenaffäre gibt es 3 1/1 Stunden Material. Liebe Tissy Bruns, das ist ein Beispiel für die Möglichkeit der demokratischen Willensbildung im Internet. Die zwar durch die “alten Medien” ermöglicht wird, aber erst durchs Netz rund um die Uhr abrufbar ist. That’s how it works.
via
Wir haben unsere Startseite umdekoriert.
Ist jetzt alles magaziniger. Man sagte mir, das sei ein erstrebenswertes Attribut. Die Übersicht funktioniert noch nicht, weil noch nicht nötig, aber steht schon da. Ansonsten hoffe ich, dass es alles funktioniert. Wird mit der Zeit noch weiter wachsen, die Navi sieht noch etwas kahl aus, weil da noch mehr Namen hinkommen werden, Design weiter angepasst etc., Sie wissen schon.
Jetzt gibts die Videos direkt mit Text und schicker Flip Funktion und nicht mehr das doofe notwendige Wechseln zum Blog, was eh keiner richtig verstanden hat. Ich auch nicht. Dafür muss man für die Komments immer noch ins Blog. Fullscreen Video funktioniert jetzt auch. Anregungen und Kritik willkommen! Mein Dank geht an die üblichen Verdächtigen: Thx!
Viel Spass.
Nächstes Jahr wirds noch kälter.
Bringt auch nichts.
Royal Festival Hall in London renoviert: zwischen Alfred Brendel und Motörhead.
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Kurzführer documenta in der F.A.Z.
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Harry Baer schreibt Rainer Werner Fassbinder einen Brief im Tagesspiegel.
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Bleed hat gestern auf einen Videopodcast aufmerksam gemacht, den ich noch nicht kannte. Geschichte: die Beziehung zweier jüngerer Amis, die über die Entstehung ihrer Beziehung einen Feature Film gemacht haben und über diese Entstehung posten.
Paare als “Four Eyed Monsters”, schönes Bild.
Manchmal ein wenig zu sehr pubertärer Herzschmerz, aber charmant gemacht, endlich ein guter Video PodCast. Ich kenne sonst kaum gute. Den Feature Film gibt es jetzt auch in voller Länge auf YouTube oder hier nach dem
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Hier ein Clip von arte auf SpOn über Isa Genzken im Deutschen Pavillon in Venedig. Nicolaus Schafhausen erinnert mich äusserlich immer mehr an Fassbinder.
Die taz zum selben Thema.
Im Tagesspiegel wird Carola Frentzen von der dpa veröffentlicht, die folgendes zur Biennale in Venedig schreibt:
“Schock-Kunst ist “out”, eine neue Ästethik und geradlinige Ehrlichkeit, die das Herz berühren, sind ganz “in”.”
Mir wird ganz schlecht, wenn irgendwer schreibt, irgendetwas sei “in” oder etwas anderes sei “out”. Wie wärs mal mit den Kategorien gut oder schlecht oder gar einer eigenen Auffassung? Hallo? Jemand da?
Oliver Kalkofe hört Stimmen nach dem more…
Zumal “Ästethik” so auch nicht wirklich geht.
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Ich mag Gerhard Richter. Sehr. Ich erinnere mich an eine Ausstellung in Hannover, für die ich – auf der Durchreise – runter von der Autobahn und zwei Stunden Umweg in Kauf genommen habe, um mir seine Landschaftsbilder im Original anzusehen. Ich bin kein Galerist, kein Sammler und habe nicht kommerziell mit Kunst zu tun. In den letzten Jahren habe ich das manchmal bedauert, weil die Preise explodiert sind, und eine Zeitschrift wie die Monopol lediglich wie eine Kaufempfehlungslektüre für die lässig wirken wollenden Geldanleger scheint. Irgendwo muss das Geld ja hin. Letzte Woche hörte ich den Satz: “Monopol ist wie die Bild Zeitung. Alle hassen sie, alle lesen sie.”
Ich habe vor einigen Jahren neben meinem Studium in einer damals als jung und aufstrebend geltenden Galerie gearbeitet, weil ich mir zum damaligen Zeitpunkt vorstellen konnte, später einmal selber Galerist zu werden. Es war eine tolle Galerie. Die Inhaberin hatte hin und wieder Liquiditätsprobleme, aber ihre herausragenden Fähigkeiten waren vor allem, Atmosphäre schaffen und die richtigen Leute zusammen bringen. Auch wenn gerade kein Geld für eine pompöse Eröffnung vorhanden war, wurden die Ausstellungen angemessen gefeiert. In einer alten Industriehalle wurden Bierbänke und -tische mit Tischdecken, Silberbesteck und handgeschriebenen Namenskärtchen versehen und dann: Erbsensuppe, billiger, trockener Apfelkuchen und günstiger türkischer Rotwein. Der gute, alte Villa Doluca.
Ich sass als studentische Aushilfskraft zwischen sehr vermögenden rheinischen Kunstsammlern auf der einen Tischseite, und schwulen jüdischen Galeristen aus New York auf der anderen. Ich habe mich amüsiert, interessante Leute kennen gelernt, gegessen und getrunken. Und die Erbsensuppe war so was von egal. Das Essen hätte nicht besser sein können. Die Preise der Kunst haben mich damals nicht interessiert. Die Preise der Kunst interessieren mich immer noch nicht wirklich. Aber sie kommen mir immer absurder vor. Und es überkam mich ein Gedanke, den ich so absurd wie bizarr realistisch fand.
Die 1-Mann-Kunstproduktion Gerhard Richter ist mehr wert als YouTube
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