Bento

Wow, ich liebe das Netz. Bei Cem ein Interview von ihm mit Petra Hildebrandt gefunden, in dem sie über ihr Blog Foodfreak erzählt. Dort stellt sie fast jeden Tag ein Bento vor. Die sehen toll aus! Über die Kunst des Lunchboxpackens. Butterstulle goes Schnicken-Schnacken. Cool. Das sind die kleinen Dinge, an denen klar wird, dass die Japaner tatsächlich penibel, detailverliebt und essens-verrückt sind. Und wenn jemand wie Petra das dann in den europäischen Geschmacksraum überträgt, toll. Ich kann mich nur in affirmativen Lobbekundungen wiederholen. Ich mach ja nur Sandwiches, die auch nicht schlecht sind, aber beileibe nicht so toll, wie das, was Petra da fabriziert. Sie plant ein Buch über Bentos zu schreiben, würde ich sofort kaufen. Kaufvorbestellung ist hiermit verbindlich abgegeben. Habe ich mal von meiner Idee eines guten Schnellimbisses erzählt? Mehr an anderer Stelle, aber das ist was, das mir tatsächlich auf der Seele brennt. Warum gibt es so etwas nicht? Petra, mach doch bitte einen Bento Shop auf, ich bin Konsument und kaufe!

Link zum Interview

(5) Kommentare

  1. Vielen Dank :-) Ganz ehrlich, über einen Bentoshop habe ich schon nchgedacht, aber dafür müsste man die meisten Kunden wohl erst mal zu Eßkultur erziehen – das aufregende an individuellen Bentos ist ja gerade dass sie maßgeschneidert sind, und das lässt sich kommerziell so schlecht verwerten, besonders wenn man mit anständigen Zutaten kochen will die teurer sind als der Beutel Hähnchennuggets und die 100erpackung Fertigdressing…

    Reden wir nach dem Buch nochmal drüber :)

  2. Ich glaube, dass es dafür einen Markt gäbe und dass die Leute, die es sich leisten können (blöd, aber so ist es nun mal), das total chique fänden.
    Ich habe über längere Zeit sehr interessiert die Ökoläden in England beobachtet. Ganz anders als bei uns, wo die Ökoläden häufig dogmatisch begründet waren und sind, haben die Engländer (zumindest in den Läden) den Ansatz: wer es sich leisten kann, tut es sich an. Und dann tut man sich was Gutes für seinen Körper, indem man organic isst. Und nicht aus einem dogmatischen, das-ist-besser-so-weil-politisch-begründet, sondern aus einem, das schmeckt mir besser, weil es besser ist.
    Langes Thema, aber ich finde den undogmatischen Weg angenehmer. Wenn es dann wieder zu und nur noch stylisch ist, wird es auch wieder unangenehm, aber schau dir mal gerade die ganzen Öko-Supermarktketten an. In Berlin eröffnet am Wochenende Europas grösstes Biokaufhaus.

    http://www.morgenpost.de/content/2007/05/02/berlin/897411.html

    Auf einmal gibt es dafür einen Markt, aber weil die Leute beides wollen: gute Qualität und Bio/Gesund, aber auch nicht zu horrenden Preisen. Was ist mit den Fastfoodketten?? Klar es gib einzelne tolle lokale Läden, die liebevoll gemacht sind, mit viel Aufwand etc, die dann im Gegensatz zu den Ketten kaum rentabel arbeiten können. Aber das ist dann genau der Punkt: lieber einfache, kleine Auswahl (wie bei den guten Restaurants), dafür aber das Produkt selber sehr gut. Essen müssen wir alle und auch meistens schnell, weil die wenigsten sich die Zeit nehmen. In Berlin gibt es am Schlesischen Tor einen Burgerladen, der alles frisch zubereitet. Der hat aber auch nur Burger und das wars schon fast. Aber bei dem zahle ich dasselbe wie bei MacDo, bin dann aber auch wirklich satt und hab nicht diese komische Leere, obwohl ich eigentlich viel zu viel gegessen habe.
    Ich weiss nicht, ob Du die Zeit hattest Dir unser Interview mit Otto Pfeiffer vom Oki anzuschauen, der kocht japanisch-norddeutsche Küche. Ist auch ein kleiner Laden, aber er hat sein Publikum gefunden und kocht grossartig. Klar er arbeitet auch wie ein Tier, aber die Leute lieben ihn.
    Gerade in Hamburg müsste es für Deine Bentos wirkich eine Zielgruppe geben. Mit Deinem Auge und Sinn fürs Detail könntest Du aber auch “nur” das Lafayette oder das KDW beliefern. Das meine ich ernst.

  3. ich habs jetzt zweimal durchgelesen und sogar den foodfreak besucht.
    weiss aber immer noch nicht genau was ein bento ist o.O

    wasn das?

  4. Die auf diesem Blog grau unterlegten Flächen nennt man Link. “Als Hyperlink [ˈhaɪpɚlɪŋk], auch kurz Link (aus dem Englischen für Verknüpfung, Verbindung, Verweis), bezeichnet man einen Verweis auf ein anderes Dokument in einem Hypertext, der durch das Hypertextsystem automatisch verfolgt werden kann.”

    wenn klick, dann mehr…

    Aber ich gebe zu, dass ich oft nicht sehr didaktisch schreibe…, also ein Link (nämlich auf Bento) führt zu wikipedia, die es so erklärt:

    Das Bentō (jap. 弁当) ist eine in Japan weit verbreitete Darreichungsform von Speisen, bei der in einem speziellen Karton mehrere Speisen durch Schieber voneinander getrennt sind. Den Karton zusammen mit den Speisen nennt man ebenfalls Bentō.

    Die Links auf: “Die sehen” und “toll aus” zeigen dann die Bilder auf flickr, geh da mal drauf, dann weisst du, was es ist, und dann weisst du auch, warum ich so begeistert von petra bin.

  5. Die auf diesem Blog grau unterlegten Flächen nennt man Link. “Als Hyperlink [ˈhaɪpɚlɪŋk], auch kurz Link (aus dem Englischen für Verknüpfung, Verbindung, Verweis), bezeichnet man einen Verweis auf ein anderes Dokument in einem Hypertext, der durch das Hypertextsystem automatisch verfolgt werden kann.”

    wenn klick, dann mehr…

    cool, danke :)

    ich war zu ungeduldig, sorry …

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