Küche

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Besser als Jamie O.

Bei Andre hatte ich vor geraumer Zeit eine Rezepte Seite gesehen, die es in sich hat. Gute, einfache Rezepte, professionell fotografiert.

Rezepte und Kochseiten gibt es einige und viele sind doof. Diese hier ist eine gute, die von dieser Dame betrieben wird. Schon fast zu professionell? Nö. Und sie scheint auch am Anthony Bourdain und Donna Hay Haken zu hängen. Nett und zu empfehlen.
Und ja, es gibt im Fool For Food Amazon Shop eine Rubrik mit Englischen Kochbüchern. Das ist ja mal echt cool.

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Fool For Food

Ullrich Fichtner Artikel in der TAZ über Fernsehköche

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Versessen auf Essen

45 Minüter über die Küche in Japan. Etwas schnarchiger Off-Text manchmal, aber ganz guter Überblick, warum die Japaner eine andere Einstellung zum Essen haben. “Man isst sich nicht satt, sondern zufrieden.”

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Denis Scheck und Andreas Ammer / Vincent Klink und Wiglaf Droste

Ich muss ja mal eine Lanze brechen. Für die ARD, oder eher für eine Sendung auf der ARD. Kommt zwar erst gegen 23.30 H, und dann auch nur alle 4 Wochen sonntags, ist aber eine der tollsten Sendungen im derzeitigen deutschen Fernsehen: Druckfrisch. Büchersendung. Buchkritikersendung. Von und mit Denis Scheck und Andreas Ammer. Letzterer inszeniert die Sendung und ist lediglich im Abspann und nur von hinten zu sehen (wird wohl eine Reminiszenz an Hitchcock sein), wie er mit Denis Scheck aus dem Bild heraus läuft. Tolle Bilder von Thomas Morgott-Carqueville, und endlich, endlich mal gut geschnitten. Zeitgemäß, zeitgenössisch, ich kann mir die Sendung nicht besser inszeniert vorstellen. Und es macht Spass zuzuschauen. Aber: warum werden die Cutter nie genannt? Würde mich schon sehr interessieren, wer das schneidet.
Die letzte Sendung dann war mit Vincent Klink, einem gemütlichen und auch schlauen Koch aus Stuttgart, mit dem sich Denis Scheck in Klinks Küche unterhielt. Zwei dicke, ältere Jungs, die sich über Wurst unterhalten, die Wurst anbraten, genüßlich essen und dann räsonieren, ob die Idee der Wurst – also ein Tier erst zu zerhäckseln, um es dann durch seine eigenen Gedärme zu ziehen – grausamer sei, als Kafka sich das je hätte ausdenken können. Grossartig. Ich habe mich wie ein kleiner Junge gefreut, als ich den Beitrag sah.

Die Musik ist immer herausragend. Ich weiss nicht, ob Andreas Ammer sie selber aussucht, die Zuschauer fragen regelmäßig danach, und mittlerweile gibt es auch eine Playlist, die auf der Website veröffentlicht wird. Andreas Ammer hat vor Druckfrisch Hörspiele inszeniert, unter anderem mit Martin Gretschmann a.k.a. Console. Video wieder und leider nur im Real Format.

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