MiniDoku

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Andreas Hamann / Roger Bundschuh / Judith Hermann / Jürgen Rietz

Hier liegen noch vier Folgen Folge Interviews auf der Festplatte und das Jahr ist schon wieder fast vorbei. Wenn ich mich nicht verzählt habe, ist übermorgen bereits der 1. Advent. –

Anlass und Gelegenheit genug, hier zu jedem dazukommenden Advent ein neues Video hochzuladen. Kann man zum Kuchenessen am Adventskranz gucken, bisschen mit dem Laptop kuscheln und rätseln, wer oder was als nächstes kommen mag.

Updates gibt es hier im Post und auf dem ansonsten etwas verwaisten Folge Twitteraccount.

Den Auftakt macht dann am ersten Advent passenderweise ein Schokoladenhersteller, zum Finale gehts zur Moschee.

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FOLGE # 8 “Wir sind eine kleine Firma, wir haben nicht den Anspruch gross zu werden.”

Andreas Hamann, Schokoladenhersteller

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FOLGE # 9 “Fühle ich mich repräsentiert durch die bauliche Struktur der Stadt?”

Roger Bundschuh, Architekt

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FOLGE #10 “Frag dich doch selber, was ist denn eigentlich?”

Judith Hermann, Schriftstellerin

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FOLGE # 11 “Die für die Suppe, die uff de Stulle.”

Jürgen Rietz, Obst- und Gemüsehändler

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die Comments waren versehentlich geschlossen – whatever

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Jason Lutes

So I finally met him at the Frankfurt Book Fair. Not only does he throw out stunning work, but he is a beautiful person as well. Watch the little trailer announcing the upcoming talk with Mr. Jason Lutes, comic artist from the US and author of Berlin City of Stones and Berlin City of Smoke.

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Rimini Protokoll

ist online.

muss noch mal kurz schauen, ob bugs drin sind, sollte aber funktionieren.

die ausspielung hat sich wieder hingezogen, sorry. aber was soll ich machen. es geht nicht mehr als mehr, it does take time. interview ist jetzt hier zu sehen.

alles noch nicht 100% rund, aber ich glaub als preview o.k. bitte noch nicht mehr drin sehen, wird noch mal überarbeitet.

vollbildversion rendert gerade noch mal eine stunde. dann sind auch die schlieren weg.

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next FOLGE interview

mit diesen Herrschaften abgedreht: Rimini Protokoll

“das Heisseste, intelligent Überraschendste, das die internationale Theaterszene derzeit zu bieten hat

rimini1.jpg

In ungefähr 10 Tagen online.

update: onlinestellung des videos noch mal eine woche nach hinten verschoben wegen einer parallel beabsichtigten veröffentlichung über FOLGE in einem print erzeugnis.

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EigenPR, Teil 2

Roman schreibt über uns:

„Die Videos sind auf ihre eigene Art und Weise Hochglanz, und dabei trotzdem intim. (…)

Anklicken, zurücklehnen, wirken lassen. FOLGE ist eine echte Perle unter den Video-Formaten da draußen.”

Danke, Roman! „Hochglanz und trotzdem intim.” – schöne Beschreibung, genau da wollen wir hin.

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Na toll

malo schreibt über uns:

“video-interview mit mario lombardo, [achtung superlativ!] dem besten printdesigner im deutschsprachigen raum, im ebenso tollen [toll ist das neue großartig und ich bin voll dabei, arbeite aber an der eliminierung] folge magazin, das einem nach all dem schrottigen videopodcast- und videonewsscheiß den glauben an eine sinnvolle zukunft des formats video im internet wiederschenkt. [via etc.pp]”

wow. danke. platt. aufm boden.

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Unser Standpunkt ist Aussage – Zwischen Effekt und Emotion

[MEDIA=2]

Musik: Épilogue von AoyomA über aerotone

Ein Gespräch mit Mario Lombardo über zeitgenössisches Editorial Design, Politik und die eigene Arbeitseinstellung. Eine kleine Presseschau und ein Spaziergang über den Markt der gegenwärtigen Print Magazine.

Er sprach auf der TYPO, einer dreitägigen Designkonferenz in Berlin, und wurde vom Publikum zum beliebtesten Sprecher gewählt. Und das obwohl er von den Organisatoren in den kleinen Vortragssaal verbannt worden war. Sie wussten vorher noch nicht, was sie sich da für einen Fisch ans Land gezogen hatten.

Er ist einer der besten zeitgenössischen Print- und Magazindesigner in Deutschland. Von 2001 bis Ende 2006 war er der Art Director der Musikzeitschrift Spex bis die geschlossene Redaktion – und somit auch er – die Kündigung einreichte. Über die Hintergründe hierzu ist anderswo genug geschrieben worden.

Mario Lombardo ist ein überaus sympathischer, seit neuestem bebrillter Bartträger, der ganz genau weiss, was er will und was er kann.

In fünf Jahren Spex hat er sich ein Repertoire und einen neuen Ansatz eines Printdesigns erarbeitet, das seinesgleichen sucht. Jeden Monat zwei Wochen kreativ auf der Überholspur, neue Konzepte, neue Ansätze, neues Basteln, neues Was-geht, wie kann man noch weiter gehen. Andere Designer stehen ehrfürchtig vor seinem Output, den er mit dem monatlichen Turnus der Spex vorgelegt hat.
Er war an mehreren Hochschulen als Dozent tätig, hasst das zeitgenössische Grafik Design in Deutschland und ermuntert seine Studenten, eigene Wege zu finden.

Er will nicht kommerziell oder für grosse Konzerne arbeiten. Die Begründung hierfür ist allerdings keine dogmatisch politische, sondern eine atmosphärische: „Ich habe noch keine Sympathie zu den Leuten gefunden, mit denen man da zusammenarbeiten würde. Vielleicht kommt die noch, vielleicht muss ich das auch irgendwann. Bis jetzt gehts ohne.” Wer ihn sieht, nimmt ihm eine Einstellung ab, die er selber gar nicht proklamiert, die aber von anderen oft eingefordert wird: Authentizität.

Seine Vortragsthemen auf Konferenzen haben so grandiose Titel wie „Terror und Design”, „Design und Religion” oder „The Wow Signal and the Emotional Effect”.

Er bewegt sich zwischen grossen populistischen Themen ohne kommerzielle Kommunikation im Sinne eines rein Werberischen zu wollen. Er sucht den Inhalt: „Unser Standpunkt ist Aussage.”

Ein Gespräch mit Mario Lombardo auf der Typo2007.

Link Bureau Mario Lombardo

Anmerkung: erwähnte Namen und Begriffe im Interview, auch wenn sie teilweise dem Schnitt zum Opfer gefallen sind, zum Verständnis und in unbestimmter Abfolge

Alexey Brodovitch Henry Wolf Fantastic Man Butt Magazine Vanity Fair

Mike = Mike Meiré Tyler Brulé / Wallpaper / Monocle SZ Magazin brand eins

econy = Vorläufer der brand eins Florian Lambl Lo Breier ehemals Büro X

Fons Hickmann Eike König ade hauser lacour prickeln

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Axel P. is in the House

Wir haben gestern ein Interview mit Axel Prahl gedreht, und der ist super. Was für ein grossartiger Typ.
Wir waren um 12 Uhr verabredet. Eine halbe Stunde vorher da, dann pünktlich geklingelt. Nichts passierte. Zwei Minuten später noch mal geklingelt, ich meinte irgendwas gehört zu haben und brüllte meinen Namen in die Gegensprechanlage. Nichts tat sich. Fünf Minuten darauf angerufen, Nummer besetzt. Weitere fünf Minuten später immer noch. Ich verunsichert. Dann noch mal, und jetzt Freizeichen. “Ja?” “Ja, hallo, hier ist der…” “Ja, Mensch, ich bin auf dem Weg, gleich da!” Kurze Zeit später steht ein Wohnmobil vor uns und halb quer mit dem Heck mitten auf der vielbefahrenen Strasse. Ein Wohnmobil? Ein Wohnmobil. Axel. “Ja, hallo! Na? Ich brauch noch Zigaretten, soll ich euch auch was mitbringen?” “Äh, nein. Danke.”
Danke an Harald und Dave. Die nächsten Tage steht Schnitt an, ich capture und freu mich über die Bilder.

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Willkommen bei FOLGE

Otto Pfeiffer

FOLGE ist ein Interview Magazin, das die interessantesten zeitgenössischen Köpfe in hochwertigen Video Dokumentationen vorstellt.
Unsere Interviewpartner kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sie sind Schaffende, Bildende und Kreative. Das kann gleichermaßen ein Wirtschaftsmanager, ein zunächst nur in kleineren Kreisen bekannter Gastronom oder ein ungewöhnlicher Fußballtrainer sein. Wir reden mit unseren Interviewpartnern über das Leben, was es ausmacht und warum es so ist, wie es ist.
Wir wollen eine neue Qualität der intelligenten Unterhaltung verwirklichen, die wir ansonsten kaum noch vorfinden.

FOLGE wird zunächst als Online Magazin veröffentlicht.