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the other band

NEUE PROBLEME # 4

17.9.09 – Release im Kölnischen Kunstverein, 19 H
18.9.09 – Magazin-Launch in der Arty Farty Gallery, 19 H

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Jón Þór Birgisson and Alex Somers, aka Jónsi & Alex, make music, visual art and videos (Jónsi’s other band is called Sigur Rós).

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David Schalko präsentiert sein neues Buch, “einen kleinen, harmlosen Unterhaltungsroman“.

Rabenhof Theater, Wien, 06.10.09, 20 H

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Tyler Brule videointerviewt Adrian van Hooydonk, Head of Design BMW.

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malorama lässt die Vokale hinter sich und firmiert um: mlrm.de

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“Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau,
geh ma Tauben vergiften im Park.”

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Beef Brand Love

So kochen Jungs? Na, wenn Ihr meint. G+J bringt neues Printmagazin “BEEF! Für Männer mit Geschmack” raus:

LECKER CENTERFOLD! DAS BLUT VON TOKIO via

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Debrand the Brand! Wenn sich das durchsetzen sollte, weiss ich nicht, ob ich Zyniker oder Paranoiker werde: Starbucks puhlt die Logo Aufkleberchen von den Tassen ab, um sich von der eigenen Marke zu lösen und unter dem Deckmantel eines “Nachbarschaftsladens” zu operieren. “YOUR neighbourhood coffeeshop is getting a makeover.” via

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I Love Alaska “This movie presents the true and heartbreaking search history of user #711391.”

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“this is my trusty old laptop,

a machine that i’ve used for many years. it’s always on stage with me and has travelled the world. many other machines break and give up. i’ve left this one in the very old world of OS-9. for all the nerds out there, they’ll know what that means. i’ve never updated it; it just exists as a relic and a very functional one at that. it tells you that sometimes i don’t move forward.”

Jamie Lidell über seinen Rechner auf

The Economist: Thinking Space

Ziemlich nette Minisite. Einfaches Storytelling, auch wenn es eine von hi-res inszenierte Kampagne ist.
(via M. per mail)

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Fritz trommelt den Basso continuo des asymmetrischen Krieges im öffentlichen Raum.

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“in, aber nicht doof” VS “ich wollte nie erfolglos sein”

“Heute besteht die Liebessemantik von, sagen wir mal, fortschrittlich gesinnten jüngeren Westeuropäern in der permanenten Hinterfragung und damit letztlich der Abschaffung jeder Semantik. Man liebt rund ums eigene Ich. Und weil dieses Ich in der Regel halt ein schwaches, kleines, unzufriedenes, quengeliges Etwas ist, möchte es sich hin und wieder doch ein wenig anlehnen: an tradierten Rollen und Mustern wie dem aufschauenden Weibchen und dem dominanten Kerl.” Katja Nicodemus umreisst damit ziemlich genau ‘Alle anderen’, der all diese kleinen Situtationen abklappert, die unangenehm ekelig aus der eigenen Erfahrung auftauchen im ewigen Ringen der Beziehung. Guter Film.

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nonstop

Mike Skinner will nach dem nächsten Album aufhören mit dem Musikmachending. Wenn er allerdings soo weiter macht, geht das schlechterdings einfach nicht, “trust me”. (Und ja, er haut gerade seine eigenen Tracks umsonst ins Netz raus.)

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Sigur Ros in der Blogotheque

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FUCK THE AVERAGE READER

sagt David Simon – Urheber und Autor von ‘The Wire’ – im Gespräch mit Nick Hornby. via parallelfilm

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Die von mir extrem geschätzten Rimini Protokoll haben “die aufwändigste Inszenierung der Saison” zusammen mit der Daimler Aktiengesellschaft auf die Bühne gebracht: “Hauptversammlung”. Diverse Rezensionen wahrscheinlich die nächsten Tage in der Presse, Radio eins hat wohl eigens einen Übertragungswagen geschickt. Wie immer ziemlich grandios.

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“Unser täglich Brot” von Nikolaus Geyrhalter auf ARTE+7 noch diese Woche zu sehen.

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Ähnliche Frage, andere Antwort: Woher kommt das Frühstück? 

kleine dradio Serie

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Katrin Bauerfeind fragt Harald Schmidt, ob er sich mit ihr langweile – er antwortet ausweichend.

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Genuss und Askese in der Leistungsgesellschaft

Teil 1: Wettlauf um Erlösung
text / mp3

Teil 2: Odysseus, der Wellnesser
text / mp3

via M.

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“Erst bei der Suche nach dem Lustigen im Erbärmlichen habe ich entdeckt, wie nah beides aneinanderliegt. Der Graben darf nur nicht zu groß werden.

Was passiert dann?

Dann ist man eben schnell bei Lars von Trier oder, wenn’s schlecht läuft, auch bei Christian Petzold.”

Der Mann macht sich weiter Freunde und falls jemand Husmann noch mal als “Schöpfer von Stromberg” oder ähnliches bezeichnen sollte, komm ich persönlich vorbei und trichter R-I-C-K-Y-G-E-R-V-A-I-S U-N-D S-T-E-P-H-E-N-M-E-R-C-H-A-N-T mit dem Oberlehrerstock ein bis die Stopfleber kracht.

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ICH WEISS DU KOMMST AUS MITTE oder:

“Der “soziale Äquator” als neue Grenze

Die Menschen auf der anderen Seite der Bernauer Straße treibt die Sorge um, wie in den Penthouses und Town Villas des “Urban Village” Marthashof ein “Wohnen ohne Kompromisse” (so die Werbung) zu organisieren ist, ob mit einer Duschterasse aus Naturkieseln oder aus fugenlosem Feinsteinzeug in Erdtönen.
Marthashof mit 133 Luxuswohnungen ist die erste im Bau befindliche der vier geplanten “guarded cities” in Berlin.”

beeindruckendes Feature von Anselm Weidner im dradio pdf mp3

via F. per mail

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Probably I have no time, I bet.

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The Fine Art of Hanging Around

Gert Scobel im Gespräch mit Gay Talese – nicht wirklich erhellend, obwohl keiner von beiden eine Erkältung hat. Vielleicht weil Scobel den Mann zu sehr ausreden lässt, vielleicht liegts am ‘Wetten dass…’  Simultanübersetzer – an Talese hat sich ja schon Alexander Osang die Zähne ausgebissen. Später noch Lutz Hachmeister über New Journalism und Wolfgang Büscher über Reisen und Schreiben. “Es geht darum, sich in eine Situation zu bringen, die zum Schreiben drängt.” Kurz vorm Ende zieht das Gespräch dann doch noch etwas an. link

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people on tv have talked about how much people have talked about it

“march 12, 2009: 

you’ve watched snippets of them for days – or ment to after your friends sent you the link. 

you twittblogged it on the interscape. 

people on tv have talked about how much people have talked about it. 

people staying in hotels are wondering why it’s on the cover of their free paper.

tonight the weeklong feud of a century comes to a head.

cramer VS. stewart in a 12 minute face off that could marginaly increase the very rate comedy central charges for 30 seconds of advertising time. 

welcome to brawl street! get ready to buy low – and sell die!” 

Das war die Einleitung der gestrigen Daily Show. Aus diesen paar Zeilen tropft an jeder Ecke so viel Medienverständnis heraus, dass klar ist, warum Harald Schmidt nicht im Entferntesten im Herbst an Jon Stewart anknüpfen können wird: alleine weil er keine Autoren finden wird, die ihm solche brillianten Sätze schreiben. Zu schade.

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Hier noch einmal das Jon Stewart VS. CNN/Crossfire Desaster: “Why do you argue?”